Mönch (4.107m)
Reisestationen: 3Kanäle Abenteuer
Autor:
sven.r
Bewertung:
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Mein fünfter 4.000er :-) Nachdem wir uns die Nächte auf der Mönchsjochhütte ehrlich verdient haben, indem wir via Eiger, Mittellegigrat, aufgestiegen sind, haben wir uns diesen sonst leichten 4.000 gegönnt.
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Mönchsjochhütte (3.650m)Geo-Koordinate: Breite. 46.55476 / Länge. 8.00564
Endpunkt unserer Eigerüberschreitung und Ausgangspunkt für die Besteigung des Mönch.
Die Hütte liegt sehr reizvoll in hochalpinem Terrain. Sie ziert das Mönchsjoch, welches den Scheidepunkt zwischen Ewigschneefäld und dem Jungfraufirn darstellt. Die Mönchsjochhütte ist für Nichtalpinisten auf einfachem Weg mit der Jungfraujochbahn zu erreichen. Vom Jungfraujoch ist die Hütte auf einem gut präparierten Weg in ca. 45 Min. zu erreichen.
2
Mönch (4.107m)Geo-Koordinate: Breite. 46.55855 / Länge. 7.99722
Der Gipfel wurde 1857 das erste Mal bestiegen. Der Mönch ist aufgrund seiner guten Erreichbarkeit vom Jungfraujoch aus ein sehr beliebtes Ziel. Dennoch ist sein Gipfel nur von erfahrenen Alpinisten zu ersteigen. Der Gipfelgrat ist auf 200m Länge stark ausgesetzt und erfordert 100%-ige Trittsicherheit.
Wir nehmen auf der Mönchsjochhütte das Jungfraufrühstück um 4.00 Uhr. Eigentlich ist das Mönchs-Frühstück erst um 6.00 Uhr, doch so verschaffen wir uns einen guten Vorsprung und haben den Berg und den Gipfel tatsächlich für uns allein. Nach kurzem Zustieg stehen wir am Fusse des Mönch und gewinnen über den Südarm des Ost-Grates rasch an Höhe. In leichter Kletterei und über schmale Firngrate gelangen wir an den besagten Gipfelgrat. Rechts und links fallen etwa 50 Grad geneigte Eiswände ab, während der Grat gerade mal 30cm Auftrittsfläche bietet. Eine echte Nervenprobe, die wir aber gut meistern und mit einem herrlichen Gipfel um 6.00 Uhr morgens belohnt werden.
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Top of EuropeGeo-Koordinate: Breite. 46.54788 / Länge. 7.98659
Nach dem Abstieg vom Mönch hiess es Abschied nehmen von dieser ruhigen alpinen Landschaft. Im Jungfraujoch wartete die erste Bahn auf uns um uns wieder in die Zivilisation zu bringen. Der Kulturschock könnte nicht größer sein. Nach einer Woche Abgeschiedenheit in hochalpiner Umgebung erscheint mir die Jungfraujochbahn-Bergstation wie eine fremde Welt. Diese Station, in einen riesigen Felsen gebaut, ist die höchste Berg- und Poststation Europas gleichzeitig und wird täglich von ca. 7.000 Touristen bevölkert. Mindestens die Hälfte davon sind Asiaten. Man betritt die Station durch einen unscheinbaren Stollen und findet sich in einem Bahnhof mit Hotel, Kongresszentrum und Shopping-Mall wieder den man hier nicht erwartet hätte. Auf dem Felsen trohnt die Hochalpine Forschungsstation, von deren Terrasse aus man einen herrlichen Blick geniessen kann.
Wir verlassen diesen unwirklichen Ort schnellstmöglich und fahren mit der Jungfraujochbahn Richtung Grindelwald.












