3000km durch die Mongolei
Reisestationen: 5Kanäle Abenteuer
Autor:
Skullsplitter
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Ein Land der Superlative. Die Mongolei zählt zu den am wenigsten besiedelten Ländern dieser Erde. Dieser Reisebericht führt durch Tundra, Steppen, Hochgebirge, den südlichsten gelegenen Permafrostboden und zur nördlichste Wüste der Erde. Isa hat mit fünf Freunden die Mongolei besucht und Land und Leute kennengelernt. Ein Abendteuer in ein überraschend abwechlungsreiches Land.

1
Ankunft in UlanbaatarGeo-Koordinate: Breite. 47.85208 / Länge. 106.76042
Die Anreise erfolgt von Berlin über Moskau mit der mongolischen MIAT nach Ulanbaatar. In der Hauptstadt der Mongolei wohnen mit über 1 Mio. Einwohner fast 40 % aller Mongolen. Die Metropole ist eine Industriestadt, geprägt von zwei großen Kohlekraftwerken und unzähligen Wohnmaschinen. Trotz der Plattenbauten bleibt der Mongole dem Nomadendasein treu. So finden sich zwischen den Wohnsilos immer wieder Jurten, die Zelte der Nomaden.
Im Osten der Stadt gibt es einen riesige Markt, der einen Besuch lohnt.
Von Ulanbaatar aus startet die Gruppe zu einer 3000km langen Rundreise mit einem Kleinbus russischer Bauart.
2
Über Qara Qorum entlang dem Changai-GebirgeGeo-Koordinate: Breite. 47.20039 / Länge. 102.8425
Von Ulanbaatar aus führt die Fahrt entlang von Ebenen und Hügeln zum Changai-Gebirge. Der Weg führt rund 320 km westlich von Ulaanbaatar im Tal des Orchon. Sehenswert ist das berühmte Kloster Erdene Zuu, das erste und größte buddhistische Kloster der Mongolei. Dort sind auch die Überreste von Qara Qorum, der ehemalige Hauptstadt des von Dschingis Khan gegründeten Mongolenreiches. Heute existieren von der historischen Metropole nur noch kümmerliche Überreste, die in einer Ausgrabungsstätte betrachtet werden können.
Ab Qara Qorum beginnt der Changai und die Hügel werden zu teils bewaldeten Bergen. Das Changajn Gebirge ist die Grenze zwischen dem kühlen Norden und dem warmen Süden der Mongolei. Während der fahrt über die Ebene zwischen Changai und Tarvagatay ist eine klare Trennung der Klimazone zu sehen: feucht und bewaldet im Süden wird zu trocken und karg im Norden.
3
Der heilige Berg Otgon TengerGeo-Koordinate: Breite. 47.61317 / Länge. 97.54074
Der höchste Berg des Changai ist der mit einer Schneekuppe bedeckte Berg Otgon Tenger. Ein ideales Gebiet für Wanderungen und Trekking-Touren. Es lockt der Nationalpark mit Wälder, Seen und Tundra zu Erkundungstouren und für Alpinisten gibt es mit der Besteigung des Gipfels auf 3500 Meter eine hochalpine Herausforderung.
Im umgebenden Nationalpark kann gegen einen kleinen Obolus gecampt werden. Touristen sind eher selten und so kann man den Otgon Tenger sehr naturnah erleben.
4
Am östlichen Ende des Mongol ElsGeo-Koordinate: Breite. 45.0164 / Länge. 101.05225
Am Mongol Els zeigt sich wie Abwechslungsreich die Mongolei ist. Nach Ebenen, Steppen und Bergen des Changai kommt es zum ersten Kontakt mit der Wüstenlandschaft der Gobi. Es hat in den Tagen vor unserer Ankunft geregnet und die karge Wüstenlandschaft blüht auf. So lassen erst die Sanddünen des Mongol Els so richtig Wüstenfeeling aufkommen.
Über 300 Km lang ziehen sich die Sanddünen von Mongol Els, welche auch die höchsten Dünen der Mongolei sind.
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Chongrijn Els in der Wüste GobiGeo-Koordinate: Breite. 43.77364 / Länge. 102.20581
Die Gobi ist die nördlichste und kälteste Wüste der Welt. Hauptsächlich Felsen, karge Steppe und Sandboden prägen die Gobi. Sanddünen bedecken nur zu 5% der Wüste Gobi, sind aber natürlich die Attraktion dieses Naturschauspiels.
Mit gewaltige Ausmaße sind die Dünen von Chongrijn Els ein eindrucksvolles Erlebnis. Bis zu 200 Meter hoch und 12 Kilometer breit und einer Länge von 180 Kilometer türmt sich der Sand auf. Durch den permanenten Wind wandern die Dünen und verändern sich ständig.












