Westafrika von Senegal bis Gambia

Reisestationen: 5

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Autor: ChildFund ChildFund

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Im Januar 2007 besuchten Paten und Mitarbeiter des CCF Kinderhilfswerk mehrere Projekte im Senegal und Gambia. In diesem Podcast berichtet Isabell Reusch von einer Reise Abseits der touristischen Routen, mitten hinein in das afrikanische Leben, Land und Leute. Mehr Informationen zum CCF Kinderhilfswerk unter: http://www.ccf-kinderhilfswerk.org

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Podcast


1

Dakar und ein Besuch der Sklaveninsel Goree

Geo-Koordinate: Breite. 14.66761 / Länge. -17.39872

Über 2. Millionen Menschen leben in senegalesischen Hauptstadt Dakar. Ganz Metropole des Landes, präsentiert sich Dakar quirlig, turbulent und chaotisch.

Wer dem Trubel entfliehen möchte, hat mit dem Besuch der vorgelagerten Insel Goree ist eine gute Wahl. Die ehemalige Sklaveninsel ist ein pittoreskes und erholsames Stück Eiland und zudem UNESCO Weltkulturerbe. Heute ist nichts mehr spürbar vom Elend vergangener Zeiten. Noch bis 1848 war Goree ein Hauptumschlagplatz für den Sklavenhandel. Über 20 Millionen Afrikaner wurden von hier aus in die neue Welt verschleppt. Ein Museum auf der Insel informiert über dieses dunkle Kapitel der Geschichte.

2

Auf den Weg nach Thies

Geo-Koordinate: Breite. 14.79094 / Länge. -16.92558

Thies ist eine der wichtigstes wirtschaftlichen Metropolen des Senegals.

Hier durften wir der Einweihung des „Centre de Couture Mrs. Petra Streng“ beiwohnen. Diese Nähschule, trägt nun den Namen einer Deutschen Patin des CCF Kinderhilfswerkes. Neben der Einweihungszeremonie erwartete und ein typisch buntes Fest mit Musik, Tanz und Essen. Die Freundlichkeit der Menschen und der Rhythmus der Musik lassen unsere europäischen Tanzbeine mitschwingen.

3

Auf den Weg in das Hinterland nach Mbur und Koulouk

Geo-Koordinate: Breite. 14.41806 / Länge. -16.95594

Abseits der geteerten Strasse zeigt sich der Senegal von seiner rauen Seite. Die Sandpiste ist mit Schlaglöchern übersät und nur mit dem geländegängigen LKW bezwingbar. Zudem beginnt es zu stürmen.

Ein kräftiger Wind der Sand und Staub aus der kargen Landschaft aufwirbelt und uns malträtiert. Hier ist man weit ab der touristischen Routen.

Die Ankunft in Koulouk ist ein Fest. So rau die Natur sich präsentiert, die Herzlichkeit der Menschen lässt Strapazen schnell vergessen. Es wird auch im Sandsturm getanzt und gefeiert. Geschützt unter dem Wellblechdach des Kindergartens schmeckt das leckere Yassa (Reis mit Gemüse, Fleisch und scharfer Soße) auch mit Sand zwischen den Zähnen.

Gegessen wird traditionell im Kreis um eine große Schüssel und jeder nimmt sich mit der Hand seinen Happen.

4

Gambia, Bijilo und Hinterland

Geo-Koordinate: Breite. 13.42124 / Länge. -16.73044

Vorbei an Menschen, Tiere, Salzseen und riesigen Erdnussbergen führt der Weg Richtung Gambia. Die Straße ist so schlecht, dass die meisten Autos neben der Piste fahren.

An der Fähre von Barra nach Banjul herrschte ein wahres Chaos. Zum Glück konnten die Gruppe mit „Priority Status“ schnell über den Gambia River setzen, so blieb eine all zu lange Wartezeit erspart.

Am Etappen-Ziel Bijilo wurde ein großes Projekt des CCF Kinderhilfswerkes mit Schule, Krankenhaus und Kindergarten besichtigt. Wieder gab es einen herzlichen Empfang mit Trommeln, Musik, Tanz und Essen.

5

Entlang des Gambia-Rivers ins Landesinnere

Geo-Koordinate: Breite. 13.23009 / Länge. -16.08484

Über Brikama und Biwam führt der Weg nach Kanilai. Hier am Heimatort des Präsidenten Jammeh endet der ausgebaute „Presidental Highway“ und es erwartet uns wieder eine raue ruppige Piste.

Ziel ist das Eastern Foni Projekt im gambischen Hinterland. In der sengenden Hitze hat der Bus eine Panne. Mit gekonnter afrikanischer Improvisation wird ein kaputter Keilriemen zu Tage gefördert, der Glück im Unglück „nur“ zur Klimaanlage gehört. So geht es mit offenen Türen weiter über die ruinöse Schlaglochpiste.

Nach etwa einer Stunde erwartet uns am Ziel eine Menschenmenge. Es folgte wieder ein herzlicher Empfang mit Trommeln, Tanz und Gesänge. Besonders beeindruckend sind die Jolas, die wild mit Messern fuchteln und tanzen.

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